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Von Lindau aus in die Welt

14.12.2018

Mechatroniker und Industriemechaniker der Lindauer DORNIER GmbH hatten während eines fünfwöchigen USA-Aufenthalts beim Tochterunternehmen American DORNIER Machinery Corporation die Gelegenheit, Eindrücke und Erfahrungen in der Ferne zu sammeln. Ihr Resümee: „Jederzeit wieder!“

Internationale Austauschprogramme stellen für das global agierende Familienunternehmen schon längst kein Neuland mehr dar. Bereits seit über zehn Jahren bietet die Lindauer DORNIER den Auszubildenden im Rahmen eines dreiwöchigen bilateralen Entsendungsprogrammes die Gelegenheit, in norwegischen Partnerfirmen mitzuwirken. Auf zu neuen Ufern: Vor dem Hintergrund einer zunehmenden Internationalisierung und eines zukunftsgefährdenden Nachwuchsmangels in der amerikanischen Textilindustrie, hat das Lindauer Unternehmen nun erstmals zwei Auszubildende an den Standort der Tochtergesellschaft nach Charlotte, North Carolina, in die USA geschickt. „Ich würde jederzeit wieder teilnehmen“, darüber sind sich Industriemechaniker Luca Martin und Mechatroniker Nico Haas einig.

Der unter dem Titel „Ausbildung Weltweit“ von der Nationalen Agentur beim Bundesinstitut für Berufsbildung (NABIBB) geförderte Austausch in die USA hat zum Ziel, die sprachliche und interkulturelle Kompetenz der Auszubildenden zu stärken. „In einer internationalen Arbeitswelt benötigen wir Facharbeiter, die offen sind für andere Kulturen und Arbeitsprozesse“, sagt Martin Kaeß, Ausbildungsleiter für technische Berufe bei der Lindauer DORNIER. So erhielten die Auszubildenden während ihres Aufenthalts Einblicke in verschiedene Firmen und unterstützten erfahrene Monteure beim Service sowie bei der Installation von Webmaschinen und Folienreckanlagen aus dem Hause DORNIER. Schulungen im Trainingscenter der American DORNIER rundeten das Programm ab. Durch diesen Synergieeffekt profitieren nicht nur die teilnehmenden Azubis, vielmehr auch die eingebundenen Schnittstellen und Fachabteilungen in Lindau.

Bei DORNIER werden Austauschprogramme auch als Basis für die Mitarbeiterentwicklung in einer sich permanent wandelnden Arbeitswelt gesehen: Dadurch sollen die Auszubildenden Kompetenzen erlangen, ihre Schlüsselqualifikationen wie Selbständigkeit und Motivation fördern und das Unternehmen darin unterstützen, Fachkräfte zu generieren. „Nach den durchweg positiven Rückmeldungen der Auszubildenden und des Geschäftsführers der American DORNIER, Herrn Brust, wollen wir die Auslandsaufenthalte in den nächsten Jahren auf jeden Fall fortsetzen“, ist sich Ausbildungsleiter Kaeß sicher.