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Direkter Draht 4.0: Das neue Kundenportal myDoX® von DORNIER

04.12.2019

Warum das digitale Zeitalter für Webmaschinenhersteller schon viel früher begann

1805 veränderte Joseph-Marie Jacquard mit einem Stück Karton die Welt, als der Sohn eines Webers in Lyon den lochkartengesteuerten Webstuhl erfand. Er revolutionierte damit nicht nur die Textilproduktion, sondern legte mit dem Webstuhl als „programmierbarer“ Maschine den Grundstein für die heutige Automatisierung als Teilbereich der Digitalisierung. Ein gutes Jahrhundert später entdeckte der Amerikaner Herman Hollerith die Lochkarte für die Datenverarbeitung, wo sie der binären Computerprogrammierung den Weg bahnte. Aus dem von Hollerith gegründeten Unternehmen ging 1924 die „International Business Machines Corporation“ hervor, die heute jeder unter ihrem Kürzel kennt: IBM.

Eins und Null. Kette und Schuss. Das Weben war immer schon „digital“.

So beweist der (Web)Maschinen- und Anlagenbauer Lindauer DORNIER GmbH früh Weitblick fürs Digitale: Mit dem Einsatz des von Bosch und Intel entwickelten „Controller Area Network“ (CAN-Bus) ab 1989 setzt DORNIER noch vor Mercedes und BMW auf den technologischen Wandel; es folgen FT-Steuerung, kommunizierende Magnetventile, automatische Wartungsintervalle und Stationen zur präzisen Dickenbestimmung der Folie in den bis zu 150 Meter langen Anlagen des Unternehmens zur Folienherstellung.

Seine technologische Vorreiterrolle auch im Digitalen beweist DORNIER nun erneut mit dem spartenübergreifenden Kundenportal myDoX®: Ob 24/7-Onlineshop für Originalteile, individuelle Benutzerdokumentationen, Zugriff auf sämtliche Bestellungen oder umfassende Maschinendatenübersicht – mit dem auf SAP HANA und modernster Datenbanktechnologie basierenden System organisieren Kunden von DORNIER ihre Gewebeproduktion unter neuesten Produktionsbedingungen zwischen Massenware, Technischen Textilien und Customization auf höchstem technologischen Niveau.

Doch bei einem traditionsreichen Familienunternehmen wie DORNIER weiß man auch: Der menschliche Faktor gehört ebenso zum Weben wie die Eins zur Null im Binärcode. Deshalb ist myDoX® vor allem auch eine Erweiterung des bekannten persönlichen, technischen Service von DORNIER ins Digitale. Mit myDoX® sind die Informationen aller Maschinen und Anlagen von DORNIER weltweit binnen Sekunden in Lindau und vom Bodensee aus geht weiterhin die jahrzehntelange Erfahrung und Qualität „Made in Germany“ zu den Kunden.

Wie sich mit myDoX® in einer zunehmend digitalen Welt effizient weben lässt, welche digitalen Herausforderungen auf die Gewebeherstellung zukommen und wie Webmaschinen funktionieren müssen, um die traditionelle Gewebefertigung mit modernsten Schnittstellen- und Cloudlösungen optimal zu vereinen, wird der Vortrag zeigen.